VDM Pressemeldung: VDM und Svenska Järn gründen nordische Arbeitsgruppe

14. Januar 2026

Der Verband Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM) und die schwedische Vereinigung der Schrott- und Metallhändler Svenska Järn wollen ihre Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ausbauen und richten dafür eine nordische Arbeitsgruppe ein. Ziel sei es, Kooperation und gemeinsame Interessenvertretung in Europa zu stärken sowie den kontinuierlichen Dialog und den Informationsaustausch zu intensivieren.

VDM-Präsident Murat Bayram sieht in dem Schritt die Grundlage für eine langfristige Partnerschaft: „Durch die Vertiefung unserer Zusammenarbeit und den Aufbau eines strukturierten Dialogs legen wir den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft, die die Recyclingwirtschaft in ganz Europa stärkt“, sagte Bayram.

Inhaltlich wollen beide Verbände nach eigenen Angaben gemeinsam an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Recyclingwirtschaft arbeiten und sich für Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit einsetzen. Ein weiteres gemeinsames Ziel seien „freie und faire globale Handelsbedingungen“. Denn protektionistische Maßnahmen und übermäßige staatliche Eingriffe verzerrten die Märkte und stünden einer starken, innovativen Recyclingbranche entgegen, betont der VDM. „Solche Ansätze werden daher klar abgelehnt.“

Wie der VDM erläutert, soll die nordische Arbeitsgruppe regelmäßig tagen und dabei Informationen austauschen und Positionen abstimmen. Damit solle ein stärker koordinierter und wirksamerer Branchendialog erreicht und die gemeinsame Stimme der Recyclingwirtschaft sowohl auf nordischer als auch auf europäischer Ebene gestärkt werden. Svenska-Järn-Präsidentin Elinor Feuer erklärte: „Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt nach vorn und verschafft uns eine stärkere, geeinte Stimme – etwas, das in der heutigen europäischen Politiklandschaft dringend benötigt wird.“

Zur Unterstützung der gemeinsamen Ziele wollen beide Verbände insbesondere in europäischen politischen Prozessen und Initiativen ihre Positionen koordinieren und gemeinsame Stellungnahmen veröffentlichen. Diese sollen unter den Namen und Logos beider Organisationen erscheinen und eine gemeinsame Haltung zu zentralen Branchenthemen abbilden. Dem VDM zufolge unterstreicht diese vertiefte Zusammenarbeit das Engagement des Verbands für eine „wettbewerbsfähige, nachhaltige und offene europäische Recyclingwirtschaft“.

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