AKTUELLE THEMEN

Unser Fachbereich Kommunikation ist Ansprechpartner bei allen Fragen zum VDM. Gerne unterstützen wir Sie auch bei Ihrer Arbeit, wenn Sie Informationen oder Material über unseren Verband benötigen (Verbandsporträt VDM). Brauchen Sie Hintergrundinformationen, Daten, Fakten oder Fotos aus der Branche, haben Sie Fachfragen oder Interesse an Stellungnahmen, politischen Einschätzungen oder Bewertungen durch unseren Verband? Gern nehmen wir auch Interviewanfragen entgegen und stellen Bildmaterial (nach Möglichkeit) gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Porträts zum Download: Präsident Thomas Reuther, Hauptgeschäftsführer Ralf Schmitz.

 

vdm-position bargeldverbot

Der Verband Deutscher Metallhändler e.V. spricht sich gegen ein gesetzliches Verbot von Bargeschäften aus und sieht auch Bargeldlimits kritisch. Der VDM ist der Meinung, dass durch Bargeldverbote und -limits ganze Branchen mit hohem Bargeldaufkommen, wie der Metallhandel und das Metallrecycling, kriminalisiert werden. Eine Abschaffung des Bargelds bringt nach Ansicht des VDMs nur dem Staat mehr Kontrolle und Sicherheit, für die Bürger und die Wirtschaft sieht er keine nennenswerten Vorteile.

Bargeld und Kriminalität:
Laut VDM kann für die Metallbranche ein wirksamer Schutz vor kriminellen Handlungen nur durch eine gewissenhafte Überprüfung der Lieferanten einerseits und der gehandelten Ware andererseits sowie einer konsequenten Bekämpfung von Geldwäsche erreicht werden. Der VDM ist dafür, dass der Gesetzgeber das Scannen von Ausweispapieren von Lieferanten endlich erlaubt und dies nicht mehr unter dem Vorwand des Datenschutzes verbietet. Es ist auch im Interesse der Branche, ihre Lieferkette transparent zu halten, um nicht selbst Opfer von Kriminalität zu werden. 
Der Metallhandel leidet schon jetzt unter unbegründetem Pauschalverdacht, da sich hier Barzahlungen nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. Außerdem gibt es keine fundierten Belege, dass sich kriminelle Geschäfte durch Bargeldverbote und -limits wirklich eindämmen lassen. Vielmehr konzentrieren sich die Kriminellen dann noch stärker auf den Online-Zahlungsverkehr und richten dort große Schäden an. Der Verband beobachtet schon jetzt eine spürbare Zunahme des Überweisungsbetruges im Metallhandel (beispielsweise durch gefälschte Rechnungen und Emails) Das spricht dafür, dass Bargeld für viele Betriebe, gerade kleine, das effektivste Zahlungsmittel ist, um die Alltagsgeschäfte abzuwickeln.
Die schon beschlossene Abschaffung des 500-€-Scheines sieht der VDM deswegen mit großer Sorge und warnt die EZB vor den Folgen dieser Entscheidung. Die Ansicht der EZB, dass diese Scheine vor allem von Kriminellen genutzt werden, ist irreführend und kriminalisierend.

Bargeld und Dispositionsfreiheit:
Der VDM spricht sich gegen weitere Verbote und Kontrollen im Bargeldzahlungsverkehr aus, da er eine Welt der totalen Überwachung mit immer mehr Verboten und immer weniger Freiheitsrechten fürchtet. Der VDM ist vielmehr der Meinung, dass die Dispositionsfreiheit gewahrt werden muss. Jeder Unternehmer muss selbst entscheiden dürfen, ob und in welchem Umfang er Bargeld einsetzt – ohne dass er wegen der Nutzung von Bargeld unter einen Generalverdacht gestellt wird.
Ein Bargeldverbot beziehungsweise eine niedrige Bargeldgrenze schädigt hingegen das Geschäftsmodell kleiner Metallhändler und -sammler nachhaltig, da deren Lieferanten oftmals eine Bezahlung mit Bargeld wünschen. Kleine Firmen verlören so ein Mittel zur Kundenbindung.

Kontakte:
Auf Anfrage kann die VDM-Geschäftsstelle Unternehmer vermitteln, die von dieser Problematik betroffen sind und die Meinung des VDM exemplarisch vertreten.

 

VDM-Position Reparaturfähigkeit von Elektroaltgeräten

Exkurs: Gesetzesinitiative in Schweden zur Förderung der Reparatur von Altgeräten:
In Schweden plant die rot-grüne Regierung Steuererleichterungen für Reparaturen von Altgeräten (wie Fernseher, Computer, Handys und Autos, aber auch von Schuhen, Textilien etc.) und eine Absetzbarkeit dieser Kosten bei der Steuererklärung.
Im Detail beinhaltet der Gesetzesentwurf: eine Senkung der Umsatzsteuer von 25 auf 12 Prozent für Reparaturen aller Art sowie die steuerliche Absetzbarkeit von Reparaturkosten für Haushaltsgegenstände bis zur Hälfte der Kosten. In Schweden wird traditionell viel weggeworfen, da aufgrund der hohen Personalkosten Reparaturen sehr teuer sind. Im Dezember soll darüber abgestimmt werden, das Gesetz könnte bei einer Zustimmung schon im Jahr 2017 in Kraft treten. Die Mindereinnahmen wären erheblich für den Fiskus, sie würden laut Hochrechnungen bei circa 46 Millionen Euro im Jahr liegen (Schweden hat knapp 10 Millionen Einwohner, hochgerechnet auf die Einwohnerzahl Deutschlands würde dies ein Minus für den deutschen Fiskus in Höhe von knapp 400 Millionen Euro bedeuten). Einen finanziellen Ausgleich will die schwedische Regierung schaffen, indem sie die Steuern auf Neugeräte erhöht. Im Gespräch ist eine sogenannte Chemiesteuer auf Geräte wie Computer oder Kühlschränke. Außerdem hofft man, dass diese Gesetzesänderung die Reparaturbranche belebt, dort neue Arbeitsplätze (vor allem auch für Flüchtlinge) schafft und die Kosten senkt.


Situation in Deutschland:
Der VDM spricht sich dafür aus, ein solches Modell auch in Deutschland einzuführen. Gekoppelt werden sollte es mit einer Gesetzesänderung, die Hersteller von beispielsweise Elektrogeräten dazu verpflichtet, wieder hochwertiger und langlebiger zu produzieren (Stichwort „geplante Obsoleszenz“) Darunter versteht man unter anderem den vermehrten Einsatz von Metallen anstatt von nicht-recyclingfähigen Materialien ebenso wie die bessere Verarbeitung (Stichwort „verschrauben anstatt verkleben“). Praktisch alle in Elektroaltgeräten enthaltene Metalle können von Fachbetrieben recycelt und so dem Kreislauf wieder zur Verfügung gestellt werden. Diese Art zu wirtschaften ist nachhaltig, schont Ressourcen und die Umwelt. Außerdem verfügt Deutschland bei der Wiederverwertung von Elektroaltgeräten und dem Recycling von Metallen über weltweit anerkannte Expertise.
Auch der Bundesregierung ist diese Problematik bewusst und Klimaschutzplan 2050 mahnt genau hier ein Umdenken an.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Elektroaltgeräte wirklich bei den Recycling-Betrieben ankommen. Nach wie vor gelangen zu viele in den normalen Hausmüll oder verbleiben in den Haushalten (wie beispielsweise alte Kleinstgeräte auf Dachböden oder in Kellern). Hier sollte beispielweise über die finanzielle Förderung von Sperrmüllabholungen nachgedacht werden.
All dies wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.

Kontakte:
Der VDM kann Kontakt herstellen zu Betrieben, deren Recyclingtätigkeit dadurch erschwert wird, dass immer weniger Metalle verwendet werden.

 

VDM-POSITION BUEROKRATISIERUNG

Mit der im Juli 2015 eingeführten Bürokratiebremse ist die Bundesregierung erstmals eine Selbstverpflichtung eingegangen, die hohen bürokratischen Belastungen für Unternehmen nicht weiter ansteigen zu lassen.  Die Mitgliedsunternehmen des VDM werden von den Bemühungen der Bundesregierung zur Entbürokratisierung allerdings oftmals nicht erreicht und der VDM sieht bei der großen Mehrheit seiner Mitglieder eine große Unzufriedenheit über das hohe Maß an bürokratischen Belastungen und Auflagen. Das Ziel der Bundesregierung, die Bürokratie einzudämmen, ist nach Ansicht des VDM eine gute Sache, hat seine Mitgliedsbetriebe aber noch lange nicht erreicht. Ihnen entstehen jährlich im Schnitt circa 124.000€ zusätzlich an Personalkosten, nur um die Einhaltung rechtlichen Vorgaben zu gewährleisten.

Das Abfallregister als Beispiel:
Überflüssig ist vor allem die Regelung zum Führen eines Abfallregisters. Danach müssen mittelständische Betriebe in Deutschland sämtliche Positionen im Input- und Output-Bereich im 10-Tagesrhythmus nach Abfallschlüsselnummern sortieren, ausdrucken und mit ihrer Unterschrift versehen. Damit müssten sie alle zehn Tage die Richtigkeit bestätigen. Bei Zugrundlegung eines Schrottunternehmens mit einer Durchsatzkapazität von 7.000 Tonnen im Monat werden 1000 Blatt Papier benötigt, um dieser Pflicht gerecht zu werden. Hier zeigt sich, dass der Umweltschutzgedanke, welcher der Registerführung zur Grunde liege, vollkommen konterkariert und obsolet geführt wird. Die Unternehmen werden immer noch mit einem Stakkato an unausgegorenen und praxisfernen Gesetzen vom Arbeiten abgehalten, da viele Überwachungsmechanismen bei Schrotten keinen Sinn machen, denn es handelt sich um wertvolle Rohstoffe mit positivem Marktwert, wie zum Beispiel der Kupferschrott.


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VDM-Präsident Thomas Reuther: „Immer mehr Verbote, immer mehr Überwachung, immer weniger Freiheitsrechte – das ist kein zukunftsträchtiger Weg. Wir müssen dieser Entwicklung Einhalt gebieten, denn die totale Überwachung ist nichts, was erstrebenswert ist.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VDM-Präsident Thomas Reuther: "Wir müssen auch in Deutschland zum Wohle aller das nachhaltige Wirtschaften stärken und sollten uns an der schwedischen Gesetzesinitiative ein Beispiel nehmen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VDM-Präsident Thomas Reuther: „Wenn sich mehrere Mitarbeiter neben der eigentlichen Tätigkeit mit der Einhaltung und Umsetzung der immer mehr werdenden rechtlichen Vorgaben befassen müssen, bedeutet das eine immense zeitliche wie finanzielle Zusatzbelastung für jeden einzelnen Betrieb.“

 

 

 


PRESSEMELDUNGEN

Der VDM gibt regelmäßig Pressemeldungen zu aktuellen Themen heraus. Diese finden Sie untenstehend.

 

 

Mehr Klarheit in der Verbringung - Mitteilung der Verbände BDE, BDSV, BVSE und VDM
Bürokratie der Rohstoffwirtschaft
Verkehr & Logistik - Für Metallhändler

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BROSCHÜREN

Untenstehend stehen Ihnen Broschüren zu unterschiedlichen Themen zum Download zur Verfügung.

 

 

VDM Fernstudium (PDF)

 Jahresbericht 2016 (PDF)

 Leitfaden Abfallverbringung 2015 (PDF)

 Jahresbericht 2015 (PDF)

 Wir handeln 2014 (PDF)

 UrbanMining 2014 (PDF)

 Leitfaden für den umweltgerechten Umgang mit Metallspänen 2014 (PDF)

 VDM eine starke Gemeinschaft 2013 (PDF)

 Usancen des Metallhandels 2012 (PDF)

 Beste verfügbare Technik 2012 (PDF)

 QG Kabelzerleger 2007 (PDF)

 

Außerdem finden Sie hier unsere Logos zum Download. Der VDM bittet, wenn möglich, um die Nutzung des Logos mit kleiner Wortmarke. Benötigen Sie das Logo in einem anderen Format, so wenden Sie sich bitte an Stefanie Haslbeck unter kommunikation@vdm.berlin.

VDM-Logo (nur Bildmarke) als PDF und als png

VDM-Logo (Wortmarke klein) als PDF und als png

VDM-Logo (Wortmarke groß) als PDF und als png

Metall-Akademie als jpeg

 

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TERMINE

Untenstehend finden Sie die aktuellen Termine des VDM. Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Trefftage des VDM ist Heidrun Voigt (voigt@vdm.berlin), Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Metall-Akademie Nadine Zocher (metall-akademie@vdm.berlin).



03.04.2017
VDM-Fachseminar - Dual Use: Exportkontroll- und Embargorecht
Veranstaltungsort: Berlin

05.-06.04.2017
VDM-Fachseminar - Konfliktmanagement
Veranstaltungsort: Wesel

07.04.2017
Arbeitsausschuss Umwelt
Berlin

26.-27.04.2017
VDM/Kaps-Stiftung Juniorenseminar (Wahl) - Ferrolegierungen, Flugzeugdemontage, Technikmesse
Veranstaltungsort: Karlsruhe

27.-28.04.2017
ESN-Fortbildungslehrgang 119-17
Veranstaltungsort: Düsseldorf

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Heidrun Voigt
Mitgliederverwaltung

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Nadine Zocher
Fachbereich Bildung

Telefon +49 30 259 37 38 - 22

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DER METALLHANDEL / VDM MAGAZIN

Der VDM informiert mit seiner Mitgliedszeitschrift Der Metallhandel regelmäßig zu Steu­ern, Recht, Wirt­schaft, dem VDM und wei­­teren wicht­igen und ak­tuel­len The­men rund um die Me­tall­welt. Das Magazin er­scheint vier­mal im Jahr und wird un­ser­en Mit­glie­dern sowie anderen an der Metallwelt interessierten kos­ten­los zu­ge­sandt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an kommunikation@vdm.berlin.

Der Metallhandel
Der Metallhandel IV/2016
Der Metallhandel III/2016
Der Metallhandel II/2016

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